Arnd Gatermann   Grafik | Kunst | Design


Stadtbesichtigung Lemgo


Ein Online-Reiseführer mit den wichtigsten Informationen für einen Stadtrundgang auf eigene Faust und für einen angenehmen Aufenthalt in Lemgo. Blaue Textstellen sind mit Links hinterlegt, die zu Internetseiten mit weiteren Informationen führen.


Zuerst gibt es allgemeine Infos über die Stadt, Museen, Kunst und Gastronomie. Weiter unten Fotos und Beschreibungen zu einem Rundgang durch die Stadt. Ganz unten Tipps zur Anreise und Hinweise, wie man zum Startpunkt des Rundgangs kommt.

Lemgo ist schön!


Die Alte Hansestadt Lemgo ist am Wegekreuz zweier Handelsstraßen entstanden. Die von Westen nach Osten verlaufende Mittelstraße ist die Einkaufsstraße. Von Norden nach Süden verläuft die Breite Straße mit kleineren Läden, Gastronomie und dem Museum Hexenbürgermeisterhaus. Neben dem Kreuzungspunkt liegt der Marktplatz. Er wird wegen seiner Kompaktheit “Steinerner Saal” genannt und ist Ort für Veranstaltungen und Gastronomie. Während des Wochenmarktes am Mittwoch und am Samstag sitzt man in der Außengastronomie direkt neben den Marktständen und kann das Treiben beobachten.

Bei Touristen besonders beliebt sind die schönen Weserrenaissance-Fassaden am Marktplatz und die prachtvollen Fachwerkgiebel in der östlichen Mittelstraße und in der Breite Straße. In den Parallelstraßen der Mittelstraße, der Papenstraße und der Echternstraße gibt es schöne kleine Fachwerkhäuser.
Umgeben ist der Stadtkern von Wallanlagen mit zumeist großen alten Bäumen. Eine Runde zu Fuß, gejoggt oder per Rad ist knapp 3 km lang. Im Süden haben der Hohe Wall und der Lindenwall noch die Höhe der ehemaligen Stadtbefestigung - man geht dort wie auf einem Deich.

Im Süden der Breite Straße findet man hinter der Alten Abtei (das Gebäude mit der geschwungenen Außentreppe) den Abteigarten mit Café und Biergarten. Geht man nach Süden über die Brücke des Flusses “Bega”, sieht man den Beginn des Auenparks mit der Strandbar “Strandlicht”. Hier kann man im Sommer kostenlos Liegestühle ausleihen und sich auf die Wiese am Fluss setzen.


Museen und Kunst


Das Museum Hexenbürgermeisterhaus in der Innenstadt zeigt die Stadtgeschichte und Sonderausstellungen. Am Rand des Stadtkerns liegen weitere Museen: Das überregional bedeutende Weserrenaissance-Museum im Schloss Brake und das urige Junkerhaus mit vielen geschnitztem Holzverzierungen. Beide sind nicht weiter als 1,5 km vom Marktplatz entfernt. Das sehenswerte Eichenmüllerhaus als städtische Kunstgalerie bietet häufig wechselnde Ausstellungen. Wer Kunst im Außenraum sehen will, fährt zum “Staff Park”, macht dort einen Spaziergang und genießt den Ausblick über Lemgo und das Lipperland.


Gastronomie


Gastronomie am Rundgang durch die Stadt findet man am Marktplatz, in der westlichen und östlichen Mittelstraße, im mittleren Bereich der Echternstraße und in der östlichen Papenstraße. Empfehlungen fürs Mittagessen haben ein *Sternchen:
Currywerk*, Lippe Lounge*,  Me Lounge*, Starnberger Wirtshaus*, Café Vielfalt*, Luisa, Jovel, Café Mia* (Mi-Sa), Anh Béo*, Vesuvio*, Meg und Ankaplatz*. Die Eisdielen sind Venezia, Dello´s, Piccoli, San Remo und ICE Box. Cafés: Alte Remise (Do-So), Café Mia (Mi-So), Meffert am Marktplatz (Mo-Sa), Komplizen, Café Vielfalt. Adressen und Öffnungszeiten bitte bei Google Maps oder auf den Websites (blauer Text mit Link) nachsehen.


Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten 


Von der südlichen Breite Straße geht es nach Norden zum Marktplatz, dann in die östliche Mittelstraße, durch die Papenstraße und über den Kirchplatz wieder zum Marktplatz. Geht man von dort zum Ausgangspunkt zurück, ist der Rundweg 2 km lang.


Erweitert man die Rundtour um die westliche Mittelstraße und die Echternstraße, sind es bis zurück zum Ausgangspunkt insgesamt 3 km, was bei normalem Schritttempo etwa 30 Minuten entspricht. Hinzu kommt die Zeit, die man sich zum Betrachten der Sehenswürdigkeiten nimmt.

Der Plan ist ein Vorabzug, noch ohne Route.


Breite Straße (Start des Rundgangs am Südende)


Von der Brücke über die Bega geht man in Richtung des grün gedeckten Kirchturms von St. Marien und kommt dann bald rechts zum großen Gebäude der Alten Abtei mit einer geschwungenen Außentreppe. Vor der Gebäudeecke sollte man einen kurzen Abstecher nach rechts machen in den baumbestandenen Abteigarten mit Biergarten und Café in der alten Remise.

Zurück auf der Breite Straße erreicht man links das Hexenbürgermeisterhaus mit seiner prächtigen Fassade aus der Zeit der Weserrenaissance. Das städtische Museum im Gebäude bietet freien Eintritt. Auch ohne Zeit für einen Museumsbesuch sollte man kurz hineingehen, um das Gebäude von innen zu sehen und im Museumsshop zu stöbern.

Auf der rechten Straßenseite sieht man am Haus Nr. 24 eine außergewöhnliche Dekoration ganz oben am Giebel. Im weiteren Verlauf der Straße der Breite Straße stehen auf der linken Seite hinter der Mohlenstraße zwei Häuser mit prächtigen Giebeln.

Etwas weiter die Straße entlang lohnt es, nach rechts ein paar Schritte in die Neue Straße zu machen und sich dann umzudrehen. Hier sieht man einen Giebel mit Schnitzwerk und vergoldeter Schrift. Blickt man dort, wo man steht, links am Gebäude hoch, sieht man ebenfalls einen Giebel mit sehr schönen farbigen Verzierungen. Geht man die Breite Straße weiter, kommt man zu einem Platz.


Waisenhausplatz


Von der Breite Straße kommend sieht man rechts die Türme von St. Nicolai. Der rechte, spitze Turm gehört der Kirche und der linke mit der geschwungenen Kontur gehört der Stadt. Dort gibt es ganz oben im Turm eine Wächterstube mit Kamin, Wohnraum und Ausguck.

Geht man auf dem Platz in die Nähe des Bücherschranks (Bildmitte) und blickt zurück in die Richtung, aus der man kam, sieht man eine Reihe von Fachwerkhäusern und rechts ein steinernes Haus mit hölzernen Klappläden am Giebel.


Kramerstraße


Überquert man den Zebrastreifen, findet man links im Eckgebäude die Tourist-Information mit Prospekten, Büchern und qualitativ hochwertigen Andenken mit Bezug zur Stadt Lemgo. Ein paar Schritte weiter steht links das Haus Wippermann, eine ehemalige Wacholder-Brennerei mit einem stattlichen Giebel. Im Gebäude ist die VHS untergebracht und man sollte sich in der Eingangshalle den großen verzierten Stein-Kamin ansehen. Biegt man danach rechts ab, gelangt man zum Marktplatz.


Marktplatz


Die gesamte Ostseite (rechts im Bild) ist das Rathaus der Stadt, das von der Rückseite aus zugänglich ist. Im Erdgeschoss befindet sich eine Gastronomie mit dem alten Ratskeller und links eine Apotheke mit dem reichhaltig verzierten Apothekenerker. Um die Ecke findet man die Rathauslaube mit weiteren in Stein gehauenen Figuren. Das rote Gebäude im Süden ist das Ballhaus. Früher wurde dort getanzt, heute geheiratet. Schräg gegenüber an der Ecke die Alte Ratswaage, heute ein Restaurant. Im Norden sind prachtvolle Giebel der Weserrenaissance zu sehen, die bei sonnigem Wetter besonders schön anzusehen sind.


Mittelstraße, östlicher Teil


Hier sollte man als “Hanns-Guck-in-die-Luft” durch die Fußgängerzone gehen, um die schönen, reich verzierten Fachwerkgiebel zu sehen und anhand der Jahreszahlen zu erkennen, wie alt sie schon sind. Im Erdgeschoss sind in den Läden durch die Krise im Einzelhandel leider viele bekannte Namen verschwunden - das geht vielen Städten so. Erfreulich ist, dass zunehmend neuer, inhabergeführter Einzelhandel entsteht und die Einkaufsstraße mit neuen Konzepten belebt wird. Auf der südlichen Straßenseite gibt es zwischen dem Juwelier und dem Eiscafé Venezia mehrere kleine, teilweise schiefe Fachwerkhäuser mit sehr kleinen Läden.

Gegenüber der Eisdiele steht das "Planetenhaus". Über dem Brillengeschäft sieht man am Giebel Holzreliefs mit Figuren, die Planeten zugeordnet sind.

Etwas weiter ist die Drogerie Rossmann im “Haus Sonnenuhr”, rechts daneben zwei sehr schöne Fachwerkgiebel. Gegenüber ein prunkvoller Fachwerkgiebel und etwas weiter auf der Südseite ein historisches Bürgerhaus mit einem großen geschnitzten Schmuckgiebel aus der Zeit der Weserrenaissance. Geht man am Schuhgeschäft vorbei, folgen drei schön restaurierte Häuser eines ehemaligen Modegeschäftes mit auskragend angebrachten Schildern mit vergoldeten Figuren von Leuten in historischen Kleidern.

Auf jeden Fall sollte man zum Ende der Mittelstraße gehen bis zu den Bänken hinter dem Brunnen. Wenn man sich hier umdreht, sieht man die schönen Fachwerkhäuser am Ostertor.


Papenstraße


Vom Ende der Mittelstraße geht man rechts in die Papenstraße und sieht dort, wo die Straße eine Kurve macht, Fachwerkhäuser unterschiedlicher Größe. Etwas weiter, an der Ecke zur Straße “Freier Hof”, steht ein imposantes Gebäude, in dem sich das Restaurant Vesuvio befindet. Eine Steinfassade mit einem feingliedrig verzierten Holzgiebel. Geht man weiter zum Zebrastreifen, ist dahinter links der Altbau des Hotel Stadtpalais zu sehen, der ehemalige Kerssenbrock´sche Hof. Rechts am Zebrastreifen befindet sich die Bäckerei Eikmeier, die einen Besuch wert ist. Dort sollte man ein paar Plätzchen oder ein Croissant kaufen - eines, nach dessen Verzehr man satt ist.

Weiter geht es zur Kirche St. Nicolai. Hinter den Türmen rechts kommt man zum Kirchplatz und sieht die verwinkelten Fachwerkfassaden der kleinen Geschäftshäuser der Mittelstraße. Links zwischen den Fachwerkhäusern und dem Rathaus kommt man wieder zur Mittelstraße und zum Marktplatz. Von hier kann man nach Süden zum Ausgangspunkt zurückgehen, oder man erweitert den Rundgang um die westliche Mittelstraße und die Echternstraße.


Mittelstraße, westlicher Teil


Auch in diesem Teil der Fußgängerzone gibt es schöne Häuser, interessante Geschäfte und Gastronomie. Am Ende liegt links der Lippegarten mit einem Brunnen und einigen Baumreihen. Was als Garten angelegt wurde, ist heute zu einem multifunktionalen Platz für Stadtfeste geworden, dessen Rasen oft noch vom vorangegangenen Fest etwas mitgenommen aussieht. Hinter dem Platz sieht man eine barocke Anlage mit Gebäuden eines ehemaligen Adelshofes, in dem heute ein Gymnasium untergebracht ist. Beim Rückweg durch die Mittelstraße biegt man hinter dem "Intersport" links ab und geht durch eine schmale Passage ganz nach hinten durch zur Echternstraße.

Echternstraße


Kommt man durch die gerade genannte Passage, sollte man auf die andere Straßenseite gehen und sich umdrehen. Auch hier eine historische Fassade mit einem geschnitzten Fries im Obergeschoss - diesmal nicht an einem Giebel, sondern an der Längsseite des Gebäudes. Geht man die Echternstraße nach Osten, sieht man auf beiden Straßenseiten einige schöne kleine Fachwerkhäuser. Vor der Fußgängerampel biegt man nach rechts ab in die Haferstraße und kommt in deren Verlängerung durch Kramerstraße am Marktplatz vorbei und durch die Breite Straße wieder zur Brücke über die Bega.


Rückweg zum Ausgangspunkt


Geht man durch die Breite Straße zum Ausgangspunkt an der Brücke über die Bega, sollte man an der Stiftstraße rechts abbiegen und um die Marienkirche herumgehen.

Rechts neben der Kirchentür geht man zwischen Mauer und Kirche hindurch, und dann links um die Kirche herum. So kommt man in den Stiftsgarten St. Marien: Eine ruhige, schattige Wiese unter Eichen, eingerahmt von historischer und moderner Architektur.

Wenn man im Süden durch die Öffnung in der Bruchsteinmauer geht, kommt man nach links durch die Heustraße wieder zur Breite Straße. Man sieht dabei die imposante Bruchsteinfassade der Kirche St. Marien, einer frühgotischen Hallenkirche, die ab 1260 gebaut und dann 1320 geweiht wurde.


Schloss Brake


Das Schloss wurde als Residenz der Grafen zur Lippe im Stil der Renaissance gebaut. Über die steinerne Brücke kommt man rechts zum Weserrenaissance-Museum, dessen Dauerausstellung in den Gewölben unter dem Schloss bis zum Turm reicht. Über zwei sehr unterschiedliche Treppenanlagen kann man Ausstellungsräume oben im Turm erreichen und hat von dort einen tollen Ausblick. Außerhalb des Wassergrabens kann man zu Fuß um das Schloss herumgehen, am besten gegen den Uhrzeigersinn. Auf der Rückseite angelangt kann man sehen, wie sich die Fassade des Schlosses im Wasser spiegelt. Über einen schmalen Weg an der Fassade des Schlosses gelangt man wieder zur Kopfsteinpflasterstraße vor dem Schloss. Parken kann man übrigens auf dem Parkplatz vor dem Amtsgericht.


Junkerhaus


Der eigenwillige Karl Junker gestaltete mit Holzschnitzereien die gesame Fassade, die Innenräume und die Möbel. Der Künstler wohnte in diesem Haus, das man unbedingt von außen und auch von innen gesehen haben sollte. Der 800 m lange Weg Fußweg über Bismarckstraße und Hamelner Straße ist nicht besonders attraktiv, dafür lohnt das Ziel. Der Stadtbus hält vor dem Museum. Einen Parkplatz gibt es 200 m weiter stadtauswärts auf der rechten Seite.


Eichenmüllerhaus


Das Eichenmüllerhaus im Stadtteil Brake ist nach den ehemaligen Eigentümern benannt. Das spätbarocke bürgerliche Palais haben sie der Stadt Lemgo geschenkt, um es als städtische Galerie zu nutzen. Während der zahlreichen Ausstellungen zur Gegenwarts-Kunst ist das Haus donnerstags bis sonntags geöffnet. Der Stadtbus hält an der "Braker Mitte", der Straße, an der das Eichenmüllerhaus liegt. Parkplätze gibt es auf dem Grundstück.


Staff-Landschaftspark


Die Eigentümer der ehemaligen Leuchtenfabrik Staff wohnten in einer Villa unterhalb des Stadtwaldes und sorgten für unverbaubaren Blick durch Ankauf des umliegenden Ackerlandes. Ein Segen für die Stadt, denn später gründeten sie die gemeinnützige Staff-Stiftung und auf Basis eines preisgekönten Wettbewerbsentwurfes wurde der große Park angelegt. Streuobstwiesen und Blumenwiesen sowie im Park verteilte abstrakte Kunstwerke machen den Reiz des Parks aus. Vom höher gelegenen Bereich hat man einen schönen Blick auf die Stadt und das Lipperland mit dem Teutoburger Wald.

Im Park gibt es drei Stahlböcke des Künstlers Richard Serra, die im Gelände verteilt auf exakt gleicher Höhe stehen.

Der Stadtbus hält "Am Kolk". Von dort sind es 300 m bis zum Park durch die Straße am Kolk, den Spiegelberg hinauf und man gelangt dann links über den Parkplatz in den Park. Geht man dann rechts den Weg hinauf, kommt man nach 150 m zu einer Bank mit einem schönen Ausblick. Der Parkplatz liegt am Spiegelberg schräg gegenüber der Straße "Im Obstgarten". Per E-Bike gut zu erreichen, per Bio-Bike muss man sich auf eine ordentliche Steigung einstellen.


Anreise


Per Auto fährt man zum Parkplatz Langenbrücker Tor und beginnt den Rundgang in der Breite Straße. Alternativ parkt man im Parkhaus Wüste in der Straße Rampendal. Hier steht das Auto im Sommer im Schatten und man kann den Rundgang in der Mittelstraße beginnen.


Per Rad fährt man zum Südende der Breite Straße. In der Nähe der Brücke gibt es zehn Anlehnbügel zum Anschließen, vor Haus Nr. 11 weitere neun. Von hier aus kann man die Stadt zu Fuß erkunden.

Per Bahn bis zum Bahnhof Lemgo und dann zu Fuß nach Norden. Hinter der Brücke über den Fluss Bega biegt man nach rechts ab auf den Hohen Wall und geht bis zur Breite Straße, wo man den Rundgang beginnen kann. Wer zunächst zum Schloss Brake oder zum Eichenmüllerhaus möchte, fährt mit der Bahn eine Station weiter bis zur Endhaltestelle Lemgo-Lüttfeld.


Öffentliche WCs gibt es am Parkplatz Langenbrücker Tor am südlichen Ende der Breite Straße. Ferner in der Diebesgasse südlich des Marktplatzes und auf dem Parkplatz Neue Torstraße, nördlich des Marktplatzes.


Start des Rundgangs am Parkhaus Wüste


Auf der Engelbert-Kämpfer-Straße geht man nach Süden und biegt hinter der Heustraße schräg nach links in den Park ab. Hier geht es dann hoch und nach links über den Hohen Wall zur Breite Straße. Das sind ungefähr 600 m, dafür ist man nach dem Rundgang am westlichen Ende der Mittelstraße wieder in der Nähe des Parkhauses.

Start des Rundgangs am Campingplatz


Man geht nach links auf die Regenstorstraße und an der Fußgängerampel biegt man links ab auf den Lindenwall, auf dem man nach 700 m den Startpunkt erreicht. Um vom Campingplatz "Heimatcamping" zur Mittelstraße zu kommen, biegt man an der Fußgängerampel rechts ab, geht über den Kastanienwall und biegt am Kreisel links ab. Bis zum Marktplatz sind es insgesamt nur 800 m. Vom Heimatcamping Lemgo zum Schloss Brake sind es nur rund 700 m Fußweg und man kommt dabei an der idyllisch gelegenen alten Ölmühle vorbei.


Zu dieser Webseite


Am Nachbartisch eines Cafés saßen zwei Leute, die spontan nach Lemgo gekommen waren. Mit zwei Smartphones versuchten sie herauszufinden, was man sich in Lemgo ansehen sollte. Sie fanden entweder nur einzelne Informations-Häppchen “Hier soll es ein Schloss geben” oder komplexe virtuelle Angebote "Da habe ich jetzt keine Lust zu". Da die Tourist-Information in vielen Städten am Samstagnachmittag und am Sonntag geschlossen ist, haben sie gar nicht erst nach einem Flyer mit Stadtplan gesucht. Tourismus findet anscheinend nur werktags statt - online geht das aber auch am Wochenende.



Darum ist dieser bewusst einfach strukturierte Reiseführer entstanden. Geschrieben von jemandem, der in Lemgo geboren ist, für Studium und Beruf in Großstädten gelebt hat, gerne wieder nach Lemgo zurückkehrte und sich ein wenig den Blick von außen auf die Stadt bewahrt hat. Die Insider-Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Gastronomie sind persönliche Empfehlungen, die nicht gesponsert wurden.

Weitere interessante Orte in der Alten Hansestadt Lemgo mit Motiven zum Fotografieren findet man mit Bildern, Beschreibungen und Ortsangaben auf meiner Seite www.arnd.de/lemgo-motive.


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