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Tipps zu
den wichtigsten Funktionen
von IrfanView
IrfanView ist ein Bildbetrachter mit großem Funktionsumfang, den man zusammen
mit den zugehörigen Plug-Ins unter www.irfanview.de downloaden kann (2
MB plus 8 MB Plugins). Nachfolgend sind als Kurzanleitung für die Version 4.28
einige Funktionen und Einstellungen beschrieben, die im täglichen Gebrauch
nützlich sind, um Digitalfotos zu betrachten oder auszudrucken. Am Einfachsten
benutzt man hierfür Tastenkombinationen, die nachstehend beschrieben sind. Die
Funktionen können aber auch über die Menueleiste ausgewählt werden. Weiter
unten ist beschrieben, wie man mehrere Bilder auf eine Seite druckt.
Das Programm ist "Freeware". Für den privaten Gebrauch ist es
kostenlos, für geschäftliche Nutzung zahlt man einen geringen Betrag.
Installation
Nach dem Download "iview427_setup.exe" anklicken und dem
Installationsdialog folgen. Im Verlauf der Installation darauf achten, ob ein
Sponsor ein Zusatzprogramm installieren will, und ggf. das entsprechende
Häkchen wegklicken.
Nach erfolgter Installation die Datei "irfanview427_plugins_setup.exe"
anklicken. Danach ist Irfanview einsatzbereit.
Zuerst
unter "Options" > "Change Language" >
"DEUTSCH.DLL" auswählen und "OK" klicken. Infos zur
deutschen Hilfe-Datei siehe unten!
Einstellungen
Die Standard-Einstellungen nur in folgenden Punkten ändern:
1. Wenn zukünftig alle Bilder mit IrfanView geöffnet werden sollen: Unter
"Optionen" > "Einstellungen" >
"Erweiterungen" > "Nur Bilder" wählen und in der Liste
bei PSD das Häkchen wegklicken.
2. Unter "Optionen" > "Einstellungen" >
"Datei-Handling" ein Häkchen setzen bei "Zum nächsten Bild
springen nach Löschen/Verschieben".
3. Unter "Optionen" > Einstellungen" > "Vollbildmodus"
links unten ein Häkchen setzen bei "Text anzeigen" und im Feld
darunter eingeben: "$F $X" (ohne Anführungszeichen). Dadurch werden
im Vollbildmodus Dateiname und Zahl der Bilder angezeigt.
Bild öffnen
Unter "Datei" > "Öffnen..." eine Bilddatei suchen
und anklicken. Im Dialogfenster "Öffnen" sollte bei "Vorschau
anzeigen" ein Häkchen gesetzt werden. Mit einer kleinen Voransicht wird so
die Bildauswahl erleichtert.
Danach durch Doppelklick die gewählte Datei öffnen. Einfacher ist es, im Explorer
die erste Bilddatei im gewählten Verzeichnis mit einem Doppelklick zu öffnen.
Wenn die o.g. Einstellungen vorgenommen wurden, öffnet sich das Bild automatisch
im Programm IrfanView. Ansonsten kann eine Bilddatei vom Explorer aus auf die
Desktop-Verknüpfung von IrfanView ziehen Die weitere Bildauswahl erfolgt dann -wie
nachfolgend beschrieben- im Vollbildmodus oder mit Hilfe der Thumbnails. ...nach oben
Betrachten im Vollbildmodus
Der Vollbildmodus ist die elegante Art, Bilder am Computer zu betrachten, da
störende Menueleisten ausgeblendet werden.
Wenn ein Bild geöffnet ist, gelangt man durch Drücken der
"Enter"-Taste in den Vollbildmodus. Zum nächsten (oder vorherigen)
Bild wechselt man mit den Pfeiltasten oder durch Klicken der rechten bzw.
linken Maustaste. Man verlässt den Vollbildmodus dann wieder mit
"Enter" oder mit "Esc".
Alternativ kann man auch per Doppelklick in´s Bild in den Vollbildmodus
gelangen und ihn durch Drücken des Mausrades wieder verlassen. ...nach oben
Bildübersicht
als Thumbnails
Thumbnails sind Vorschaubilder in "Daumennagel"-Größe, die
automatisch nebeneinander und untereinander angeordnet werden und eine gute
Übersicht bieten.
Wenn ein Bild in einem normalen Fenster geöffnet ist (also nicht im
Vollbildmodus), dann drückt man die Taste "T" und erhält ein neues
Fenster mit der Bildübersicht.
Durch Doppelklick auf ein Thumbnail wird das entsprechende Bild in voller Größe
geöffnet. Im Thumbnail-Fenster kann man durch Ziehen mit gedrückter linker
Maustaste mehrere benachbarte Bilder anwählen oder bei gedrückter
"Strg"-Taste mit der Maus Bilder anklicken, die nicht nebeneinander
liegen. Die ausgewählten Bilder werden dann grau angezeigt. Während sich die
Maus über einem der grau angezeigten Bilder befindet, kann durch Klicken der
rechten Maustaste ein Menue geöffnet werden, mit dem sich die ausgewählten
Bilder gleichzeitig z.B. drucken, drehen und in der Größe verändern lassen.
Im Thumbnail-Fenster könnn unter "Optionen" >
"Thumbnail-Optionen ändern" die Größe und das Aussehen der Vorschaubilder
festgelegt werden.
Ferner sollte unter "Ansicht" > "Verzeichnisbaum"
und > "Verzeichnisliste" gewählt werden. Durch Anklicken von
Ordnern im Verzeichnisbaum erhält man dann einen schnellen Überblick über die
in den Ordnern enthaltenen Bilder. ...nach oben
Bilder
verlustfrei drehen
Jedesmal, wenn Bilder z.B. nach dem Drehen als ".jpg" gespeichert
werden, gibt es durch die Komprimierung systembedingt einen Qualitätsverlust.
IrfanView ermöglicht mit "Shift+J" eine verlustfreie Drehung, ohne
erneut speichern zu müssen. "Shift+J" funktioniert in normalen
Fenstern, im Vollbildmodus und sogar bei Thumbnails mit mehreren ausgewählten
Bildern. So kann man mehrere hochkant aufgenommene Bilder auf einmal drehen. In
der Mitte des Auswahlmenues sollte bei "Original EXIF-Datum/Zeit auf die
Datei anwenden" ein Häkchen gesetzt werden, bei "Optimiere JPG-Datei"
kein(!) Häkchen. ...nach oben
Bilder aussortieren oder verschieben
Bilder können mit der "Entf"-Taste in den Papierkorb befördert
werden. Sie können aber auch mit "F7" in andere Verzeichnisse verschoben
bzw. mit "F8" kopiert werden. Neue Zielverzeichnisse sollten vorher
im Explorer angelegt werden. In den Thumbnails kann man Bilder per Drag and
Drop mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Stelle verschieben.
Dies hilft bei der Auswahl und beim Sortieren, die neuen Positionen der
Thumbnails werden aber nicht gespeichert! ...nach oben
Bildgröße verändern
Mit "Strg+R" kann man die Bildgröße ändern. Das Menue "Größe
ändern" erklärt sich von selbst. Man sollte danach aber unbedingt
"Speichern unter" und einen neuen Dateinamen wählen, da man mit
normalem Speichern sonst die große Originaldatei mit einer neuen Bildgröße überschreibt.
Ein "Herunterrechnen" der Bildgröße, also ein Verkleinern, empfiehlt
sich beim Versand von E-Mails, damit die Empfänger nicht mit ewig langen
Download-Zeiten genervt werden. Empfehlenswert ist eine Göße von 1024 x 768
Pixeln bei 72 dpi. Bei guter jpg-Qualität von 85%-Komprimierung ergibt sich
eine Dateigröße von ca. 150 kB. ...nach oben
Bildkomprimierung beim Speichern
Originaldateien wie ".psd" oder ".tif" können als
".jpg" in einer mittleren Qualität von 60 oder einer guten Qualität
von 85 abgespeichert werden, wes einen entsprechenden Komrimierungseffekt
bringt. Beim Speichern im Auswahlfenster unten "Optionen anzeigen"
mit einem Häkchen versehen, dann erscheint ein Fenster, in dem die Qualität
ausgewählt werden kann. Alles was bereits als ".jpg" vorliegt
-wie z.B. Digitalfotos- darf aber nicht nochmal unter gleichem Dateinamen als
".jpg" gespeichert werden, da sonst die Qualität des Originals mit
jedem Speichern durch erneute Komprimierung vermindert wird. ...nach oben
Einzelne Bilder umbenennen
Mit "F2" können Bilder umbenannt werden. Im Thumbnail-Fenster kann
aber auch die Schrift jeweils eines Dateinamens angeklickt und verändert
werden. ...nach oben
Bildserien
umbenennen
Mit "B" kann aus normalen Fenstern oder der Thumbnail-Übersicht
heraus die sog. "Batch-Konvertierung" aufgerufen werden. Mit dieser
Stapelverarbeitung können mehrere Dateien auf einmal umbenannt oder mit den
sehr umfangreichen Spezialoptionen im Erscheinungsbild verändert werden. Die
Batch-Konvertierung verlangt Übung und sollte anfangs nur mit vorher
duplizierten Dateien erfolgen, damit nicht versehentlich die Originalbilder
unwiderruflich verändert werden.
Zum Umbenennen im rechten Fenster des Menues das Bildverzeichnis aufrufen, die
gewünschten Dateien anklicken und mit der Maus in das untere Fenster ziehen.
"Aktuelles Verzeichnis verwenden" anklicken, oben links
"Batch-Umbenennen" anklicken und darunter im Feld "Name"
folgendes eingeben: "$N-xxx" (ohne Anführungszeichen). Mit dieser
Eingabe wird an den vorhandenen Dateinamen xxx angehängt. xxx kann durch
"Urlaub" oder ähnliches ersetzt werden. Unter "Optionen"
finden sich noch viele weitere Möglichkeiten. Danach "Starten"
drücken und die ausgewählten Bilder werden automatisch umbenannt. Weiter unten
wird für Fortgeschrittene beschrieben, wie Aufnahmedatum und -zeit in den
Dateinamen eingefügt werden können. ...nach oben
Bilder
aufhellen
Mit Shift+G kann
man ein Bild aufhellen, den Kontrast oder die Farbe verändern. Mit dem Regler
"Gamma-Korrektur" können dunkle Bilder aufgehellt werden. So werden
auch in unterbelichteten Bildteilen noch viele Details sichtbar. Das Ergebnis
muss dann (unter neuem Namen) gespeichert werden. ...nach oben
Einzelne Bilder drucken
Das Druckmenue erklärt sich von selbst und kann bei Einzelbildern mit „Strg+P“
aufgerufen werden. Bei "Druck-Größe" auswählen: "An die Seite
anpassen". Die weiteren Möglichkeiten bei den Druck-Größen sollte man
ausprobieren. Im Vorschaubild wird angezeigt, wie der Druck aussehen
wird. Unbedingt beachten muß man, dass im Druck-Menue immer die Eingaben des
letzten Ausdrucks gespeichert bleiben. Hat man Tage zuvor ein Bild 12 mal
ausgedruckt, und beim aktuellen Druckauftrag nicht alle Eingabefelder kontrolliert,
dann spuckt der Drucker wiederum ein Dutzend Bilder aus.
Bei einem Netzwerk-Drucker, der in einem anderen Raum steht, merkt man den Fehler
meistens erst zu spät.
Die Ausdrucke können im Druck-Menue mit einer Bildunterschrift versehen werden.
Auch hier beachten, dass der zuletzt eingegebene Text aktualisiert werden muß. ...nach oben
Mehrere Bilder drucken
Mit "T" Thumbnails anzeigen lassen, gewünschte Bilder auswählen,
rechte Maustaste klicken und im dann erscheinenden Menue "Selektierte
Bilder als Einzelbilder drucken" wählen. Es erscheint dann das gewohnte
Druck-Menue. Auch hier sollte man darauf achten, nicht alles unbeabsichtigt 12
Mal auszudrucken. ...nach oben
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Inhaltsverzeichnis
Installation
Einstellungen
Bild öffnen
Betrachten im Vollbildmodus
Bildübersicht als Thumbnails
Bilder verlustfrei drehen
Bilder aussortieren oder verschieben
Bildgröße verändern
Bildkomprimierung beim Speichern
Einzelne Bilder umbenennen
Bildserien umbenennen
Bilder aufhellen
Einzelne Bilder drucken
Mehrere Bilder drucken
Mehrere Bilder auf eine Seite drucken
Verborgene Bilddaten ansehen
Diashow auf CD brennen
Deutsche Hilfe-Datei laden
Einzelne Bildschirmfotos machen
Bildschirmfotos speichern
Bilder oder Bildschirmfotos freistellen
Mehrere Bildschirmfotos gleichzeitig freistellen
Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen einfügen
Grundlagen der Digitalfotografie

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Mehrere Bilder auf eine Seite drucken
Alle zu
druckenden Bilder müssen sich in einem Ordner befinden. Man öffnet eines dieser
Bilder mit IrfanView und drückt dann die Taste "T". Es erscheint ein
neues Fenster mit Vorschaubildern, den sogenannten Thumbnails. Man markiert die
zu druckenden Bilder mit der Maus und wählt unter "Datei" >
"Indexprint mit selektierten Bildern erstellen" (hieß früher: "Katalogbild erstellen"). Man kann
direkt z.B. A4 als Papierformat wählen und sollte bei "DPI" den Wert 150
eintragen. Bei Bild-Parameter wählt man z.B. 2 Spalten und 3 Zeilen, was 6
Bildern auf einer Seite entspricht. Darunter trägt man z.B. ein:
Thumbnail-Abstand: Horizontal 10, Vertikal 30. Ränder: Horizontal 10, Vertikal
30.
Am besten zunächst mit der Auswahl "Nur die erste Seite erstellen"
beginnen, wodurch man eine Voransicht erhält. Wenn das Ergebnis zusagt, dann
"Alle Seiten speichern" wählen und ein Zielverzeichnis auswählen. Als
Format empfiehlt sich "JPG/JPEG-Format", bei "Optionen" die
"Qualität" 85 einstellen.
Wird bei "Bild-Infos schreiben" ein Häkchen gesetzt und im Feld
darunter $N eingegeben, erscheinen unter den Bildern die Dateinamen
ohne
Endung. Unter "Hilfe" findet man Kürzel für andere Bild-Infos
wie
Aufnahmedatum etc. Bei "Kopfzeile" oder "Fußzeile" können
Texte eingegeben werden, die als Titel auf dem Blatt erscheinen. Zum
Schluss
"Erstellen" dücken und warten bis das ggf. mehrmals auftauchende
Sanduhr-Symbol nicht mehr erscheint. Die Indexprints mit mehreren
Bildern auf einer A4-Seite sind dann im
Zielverzeichnis gespeichert. Sie können wie normale Bilder
betrachtet und fotmatfüllend auf A4-Papier ausgedruckt werden. ...nach oben
Verborgene Bilddaten ansehen
Digitalkameras speichern Aufnahmedaten wie Verschlusszeit, Blende und
Brennweite unsichtbar in den Bilddateien. Wer z.B. mit manuellen Einstellungen
verschiedene Belichtungen ausprobiert hat, kann später die vorgenommenen
Einstellungen aus dem Bild "herauslesen". Dazu im normalen Fenster
oder im Vollbildmodus "I" für "Information" drücken. Bei
Digitalfotos erscheint im Informationsfenster links unten ein Feld
"EXIF-Daten". Wird dieses Feld angeklickt, öffnet sich ein weiteres
Fenster mit einer Liste der Kameraeinstellungen des Bildes. Die Exif-Daten kann
man auch direkt mit "E" aufrufen. ...nach oben
Diashow
auf CD brennen
Im normalen Bildfenster "W" drücken und es öffnet sich das
Auswahl-Menue "Slideshow". Im rechten Fenster Dateien auswählen und
mit der Maus in das untere Fenster ziehen bzw. die entsprechenden Tasten
benutzen. Mit den Tasten "Rauf" und "Runter" können die
Bilder sortiert werden, wobei das jeweilige Vorschaubild links unten hilfreich
ist. Links oben die Art des Bildwechsels wählen und darunter bei Abspielmodus
"Im Vollbildmodus" anklicken. Wird ein automatischer Bildwechsel mit
vorgegebener Zeit (Sekunden) gewählt, dann läuft die Diashow später automatisch
ab. "Speichern als EXE/SCR" wählen, im folgenden Menue "Erzeuge
EXE-Datei" anklicken und schließlich das Zielverzeichnis wählen. Die
erzeugte EXE-Datei kann dann auf CD gebrannt werden. Durch einen Doppelklick
wird sie geöffnet und läuft dann automatisch als Diashow ab. Ist eine Zeit für
den automatischen Bildwechsel voreingestellt, kann dennoch während der Show mit
den Pfeiltasten zum vorherigen oder zum nächsten Bild gewechselt werden.
Beendet wird die Diashow mit der "Esc"-Taste.
Die Bilder einer selbstlaufenden EXE-Diashow können vom Empfänger der CD nur
betrachtet aber nicht einzeln herausgelöst, weiterbearbeitet oder gedruckt
werden. Soll dies ermöglicht sein, müssen die Originalbilder zusätzlich auf die
CD gebrannt werden. ...nach oben
Deutsche
Hilfe-Datei laden
Zuerst das Programm
IrfanView beenden! Unter www.irfanview.de links "IrfanView languages"
wählen und dann rechts bei German/Deutsch "Installer" anklicken. Im
folgenden Dialog "Ausführen" wählen oder die Datei "irfanview_lang_deutsch.exe"
speichern und dann vom Speicherort aus per Doppelklick starten und
installieren. Beim nächsten Aufrufen von IrfanView steht dann beim Drücken der
Taste "F1" die umfangreiche deutsche Hilfe-Datei zur Verfügung, in
der alle Funktionen detailliert beschrieben sind. ...nach oben
Einzelne Bildschirmfotos machen
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Durch
Drücken der „Druck“-Taste landet (als Windows-Funktion) die komplette Bildschirmansicht
im der Zwischenablage. Mit „ALT+Druck“ wird nur ein Bild des aktiven Fensters
gespeichert. Die Zwischenablage kann immer nur ein Bildschirmfoto aufnehmen.
Mit „STRG+V“ wird es dann in ein Dokument kopiert und dort bei Bedarf durch
Größenänderung oder Zuschneiden angepasst. Office-Dokumente speichern trotz
Verkeinerung oder Bilden eines Ausschnitts allerdings immer das ganze Bild im
Hintergrund, wodurch das Dokument unnötig groß wird. Wenn man mit IrfanView ein
leeres Dokument öffnet, kann man das Bildschirmfoto mit „STRG+V“ einfügen und
dann speichern.
Mit
dem Programm IrfanView kann man schon Ausschnitte bilden, wenn man das
Bildschirmfoto (bzw. den Screenshot) macht: IrfanView öffnen, unter „Optionen“
> „Fotografieren“ wählen und einstellen: „Benutzerdefiniert: Rechteck /
Region“ sowie „Im Hauptfenster anzeigen“, und dann „Start“ klicken. Das
Programm verschwindet dann im Hintergrund und mit dem erscheinenden Fadenkreuz
kann man durch Klicken der linken Maustaste ein Rechteck aufziehen, das mit
einem weiteren Klick bestätigt wird. Beim zweiten Klick erscheit wieder das
Programm und zeigt den gewählten Ausschnitt, der sich jetzt in der Zwischenablage
befindet. Diesen Ausschnitt kann man gleich mit „STRG+V“ in andere Dokumente
einfügen oder aber als Datei speichern.
Wenn
man das erschienene Fenster von IrfanView nicht schließt, sondern nur minimiert,
verschwindet das Programm wieder im Hintergrund und man kann mit
„STRG+F11“ jederzeit wieder das Fadenkreuz für ein weiteres
Bildschirmfoto aufrufen. Man kann auch eine eigene Tastenkombination festlegen,
wie z.B. „ALT+F1“. ...nach oben
Bildschirmfotos speichern
Blidschirmfotos
speichert man nicht als JPG, weil durch die Komprimierung Schlieren entstehen.
Als JPG wird die präzise Darstellung des Bildschirms beim Speichern oder Ausdrucken
matschig. Besser
speichert man im Format PNG (Portable Network Graphics) mit einer verlustfreien
Komprimierung (Kompressionsstufe 6). Die Datei wird zwar etwas größer als bei
JPG, dafür ist aber die Qualität sehr viel besser. ...nach oben
Bilder oder
Bildschirmfotos freistellen
„Freistellen“
heißt Ausschnitte von Bildern machen. Dies funktioniert nicht im Vollbildmodus,
sondern in einer normal geöffneten Datei. Das geöffnete Bild durch wiederholtes
Drücken der „-„ Minus-Taste so weit verkleinern bis das ganze Bild oder der
gewünschte Ausschnitt sichtbar ist. Mit gedrückter linker Maustaste zieht man
einen Rahmen auf, den man noch korrigieren kann, wenn man mit dem Mauszeiger
einen der Ränder berührt. Mit „Strg+V“ wird der Ausschnitt freigestellt und
kann dann z.B. unter anderem Namen gespeichert werden. ...nach oben
Mehrere Bildschirmfotos mit gleichen Ausschnitten speichern und
freistellen |
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Wenn
man Bilder von Fotostrecken nicht einzeln speichern kann, macht man mehrere Bildschirmfotos
und achtet darauf, dass sich beim Bildwechsel die Lage der Fotos auf dem Bildschirm
nicht verändert. Später kann man automatisch Ausschnitte bilden („freistellen“)
und hat dann einzelne Fotos. Sinnvoll ist dies auch bei Bildschirmfotos von
Internetseiten, die Luftfotos anbieten. Hier sind die Navigationselemente immer
an der gleichen Stelle im Bild. Macht man Bildschirmfotos von mehreren Bereichen
eines Luftfotos, kann man den Ausschnitt zwischen den störenden Elementen später
automatisch freistellen. Das Verfahren erscheint zunächst aufwendig, spart aber
viel Arbeit:
Rechtshänder
müssen nun üben, mit links zu schreiben, denn mit der Maus zieht man mit gedrückter
Maustaste ein Rechteck auf, und muss sich bei gedrückt gehaltener Maustaste die
XY-Werte und die Bildmaße aus der Titelzeile des Fensters notieren. Diese Werte
setzt man dann in der mit „B“ aufgerufenen Batch/Stapel-Konvertierung ein. Hier
wird mit dem Knopf links oben „Batch-Konvertierung“ gewählt, und einige Zeilen
tiefer bei „Spezial-Optionen aktiv“ ein Häkchen gesetzt. Hinter dem nun
erscheinenden Knopf „Setzen“ verbirgt sich ein Menue, in dem man „Freistellen“
und „Links oben“ wählt, und dann die Koordinaten eingibt. Mit diesen
Voreinstellungen dann im Fenster Batch-Konvertierung die gewünschten Dateien
vom oberen Feld in das untere Ziehen, Zielverzeichnis wählen und „Start“
drücken. ...nach oben
Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen einfügen
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Wenn
mehrere Leute mit verschiedenen Kameras ein Ereignis fotografieren, sind bei
einer Zusammenstellung der Bilder die Dateinamen häufig unterschiedlich strukturiert.
Hilfreich ist dann eine Umbenennung der Dateien durch das Einfügen von Daum und
Uhrzeit. Man erhält dadurch im Explorer eine chronologische Reihenfolge der
Bilder. Digitalkameras speichern die Aufnahmedaten samt Datum und Uhrzeit automatisch
im Bild ab. Mit IfanView können mit der Batch-Konvertierung diese sogenannten
EXIF-Daten aus dem jeweiligen Bild herausgelesen und in den Dateinamen
eingefügt werden. Mobiltelefone speichern ggf. keine EXIF-Daten, daher muss man
bei diesen Dateien aufpassen, dass sie nicht mangels eingebautem EXIF-Datum
gelöscht werden.
Alte
Dateinamen können beibehalten werden, doch Vorsicht ist bei langen Dateinamen
geboten, sie werden durch das Voranstellen des Datums ggf. zu lang, werden dann
hinten samt Endung gekappt und sind dann unbrauchbar.
Mit
„B“ die Batch/Stapel-Konvertierung aufrufen, den Knopf „Batch-Umbenennen“ anklicken
und unter „Optionen“ folgende Eingaben machen
Fortlaufende Nummerierung:
Die
Eingabe "Start-Zähler" z.B. 1000 und "Erhöhung"
"1" ergibt eine fortlaufende Numerierung, wobei der alte ggf. zu
lange Dateiname gelöscht wird.
Datum und Uhrzeit vor dem Dateinamen:
"$T(%Y-%m-%d %Hh%M-%S) $N" saugt Datum und Uhrzeit aus der
Windows-Dateiinformation und stellt sie vor den alten Dateinamen. Da diese
durch Speichern oder Kopieren oft die gleiche Uhrzeit tragen, müssen die alten
Dateinamen durchnumeriert sein.
Datum und Uhrzeit aus Bildinformationen:
"$E306(%Y-%m-%d %Hh%M-%S) $N" saugt Datum und Uhrzeit aus den
Bildern und stellt die vor den alten Dateinamen.
Mit
diesen Voreinstellungen dann im Fenster Batch-Konvertierung die gewünschten
Dateien vom oberen Feld in das untere Ziehen, Zielverzeichnis wählen und
„Start“ drücken. ...nach oben
Grundlagen der Digitalfotografie
Meistens
werden mit IrfanView Digitalfotos betrachtet oder ausgedruckt. Für
viele grundlegende Fragen der Digitalfotografie, die häufig von
Anfängern gestellt werden, finden sich Antworten auf der Seite Tipps zur Digitalfotografie. |
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