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IrfanView




















Tipps zu den wichtigsten Funktionen
von IrfanView

IrfanView ist ein Bildbetrachter mit großem Funktionsumfang, den man zusammen mit den zugehörigen Plug-Ins unter www.irfanview.de downloaden kann (2 MB plus 8 MB Plugins). Nachfolgend sind als Kurzanleitung für die Version 4.28 einige Funktionen und Einstellungen beschrieben, die im täglichen Gebrauch nützlich sind, um Digitalfotos zu betrachten oder auszudrucken. Am Einfachsten benutzt man hierfür Tastenkombinationen, die nachstehend beschrieben sind. Die Funktionen können aber auch über die Menueleiste ausgewählt werden. Weiter unten ist beschrieben, wie man mehrere Bilder auf eine Seite druckt.
Das Programm ist "Freeware". Für den privaten Gebrauch ist es kostenlos, für geschäftliche Nutzung zahlt man einen geringen Betrag.

Installation

Nach dem Download "iview427_setup.exe" anklicken und dem Installationsdialog folgen. Im Verlauf der Installation darauf achten, ob ein Sponsor ein Zusatzprogramm installieren will, und ggf. das entsprechende Häkchen wegklicken.
Nach erfolgter Installation die Datei "irfanview427_plugins_setup.exe" anklicken. Danach ist Irfanview einsatzbereit.
Zuerst unter "Options" > "Change Language" > "DEUTSCH.DLL" auswählen und "OK" klicken. Infos zur deutschen Hilfe-Datei siehe unten!

Einstellungen

Die Standard-Einstellungen nur in folgenden Punkten ändern:
1. Wenn zukünftig alle Bilder mit IrfanView geöffnet werden sollen: Unter "Optionen" > "Einstellungen" > "Erweiterungen" > "Nur Bilder" wählen und in der Liste bei PSD das Häkchen wegklicken.
2. Unter "Optionen" > "Einstellungen" > "Datei-Handling" ein Häkchen setzen bei "Zum nächsten Bild springen nach Löschen/Verschieben".
3. Unter "Optionen" > Einstellungen" > "Vollbildmodus" links unten ein Häkchen setzen bei "Text anzeigen" und im Feld darunter eingeben: "$F $X" (ohne Anführungszeichen). Dadurch werden im Vollbildmodus Dateiname und Zahl der Bilder angezeigt.

Bild öffnen

Unter "Datei" >  "Öffnen..." eine Bilddatei suchen und anklicken. Im Dialogfenster "Öffnen" sollte bei "Vorschau anzeigen" ein Häkchen gesetzt werden. Mit einer kleinen Voransicht wird so die Bildauswahl erleichtert. Danach durch Doppelklick die gewählte Datei öffnen. Einfacher ist es, im Explorer die erste Bilddatei im gewählten Verzeichnis mit einem Doppelklick zu öffnen. Wenn die o.g. Einstellungen vorgenommen wurden, öffnet sich das Bild automatisch im Programm IrfanView. Ansonsten kann eine Bilddatei vom Explorer aus auf die Desktop-Verknüpfung von IrfanView ziehen Die weitere Bildauswahl erfolgt dann -wie nachfolgend beschrieben- im Vollbildmodus oder mit Hilfe der Thumbnails.
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Betrachten im Vollbildmodus

Der Vollbildmodus ist die elegante Art, Bilder am Computer zu betrachten, da störende Menueleisten ausgeblendet werden.
Wenn ein Bild geöffnet ist, gelangt man durch Drücken der "Enter"-Taste in den Vollbildmodus. Zum nächsten (oder vorherigen) Bild wechselt man mit den Pfeiltasten oder durch Klicken der rechten bzw. linken Maustaste. Man verlässt den Vollbildmodus dann wieder mit "Enter" oder mit "Esc".
Alternativ kann man auch per Doppelklick in´s Bild in den Vollbildmodus gelangen und ihn durch Drücken des Mausrades wieder verla
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Bildübersicht als Thumbnails

Thumbnails sind Vorschaubilder in "Daumennagel"-Größe, die automatisch nebeneinander und untereinander angeordnet werden und eine gute Übersicht bieten.
Wenn ein Bild in einem normalen Fenster geöffnet ist (also nicht im Vollbildmodus), dann drückt man die Taste "T" und erhält ein neues Fenster mit der Bildübersicht.
Durch Doppelklick auf ein Thumbnail wird das entsprechende Bild in voller Größe geöffnet. Im Thumbnail-Fenster kann man durch Ziehen mit gedrückter linker Maustaste mehrere benachbarte Bilder anwählen oder bei gedrückter "Strg"-Taste mit der Maus Bilder anklicken, die nicht nebeneinander liegen. Die ausgewählten Bilder werden dann grau angezeigt. Während sich die Maus über einem der grau angezeigten Bilder befindet, kann durch Klicken der rechten Maustaste ein Menue geöffnet werden, mit dem sich die ausgewählten Bilder gleichzeitig z.B. drucken, drehen und in der Größe verändern lassen.
Im Thumbnail-Fenster könnn unter "Optionen" > "Thumbnail-Optionen ändern" die Größe und das Aussehen der Vorschaubilder festgelegt werden.
Ferner sollte unter "Ansicht"  > "Verzeichnisbaum" und > "Verzeichnisliste"  gewählt werden. Durch Anklicken von Ordnern im Verzeichnisbaum erhält man dann einen schnellen Überblick über die in den Ordnern enthaltenen Bilder.
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Bilder verlustfrei drehen

Jedesmal, wenn Bilder z.B. nach dem Drehen als ".jpg" gespeichert werden, gibt es durch die Komprimierung systembedingt einen Qualitätsverlust. IrfanView ermöglicht mit "Shift+J" eine verlustfreie Drehung, ohne erneut speichern zu müssen. "Shift+J" funktioniert in normalen Fenstern, im Vollbildmodus und sogar bei Thumbnails mit mehreren ausgewählten Bildern. So kann man mehrere hochkant aufgenommene Bilder auf einmal drehen. In der Mitte des Auswahlmenues sollte bei "Original EXIF-Datum/Zeit auf die Datei anwenden" ein Häkchen gesetzt werden, bei "Optimiere JPG-Datei" kein(!) Häkchen.
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Bilder aussortieren oder verschieben

Bilder können mit der "Entf"-Taste in den Papierkorb befördert werden. Sie können aber auch mit "F7" in andere Verzeichnisse verschoben bzw. mit "F8" kopiert werden. Neue Zielverzeichnisse sollten vorher im Explorer angelegt werden. In den Thumbnails kann man Bilder per Drag and Drop mit  gedrückter linker Maustaste an eine andere Stelle verschieben. Dies hilft bei der Auswahl und beim Sortieren, die neuen Positionen der Thumbnails werden aber nicht gespeichert!
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Bildgröße verändern

Mit "Strg+R" kann man die Bildgröße ändern. Das Menue "Größe ändern" erklärt sich von selbst. Man sollte danach aber unbedingt "Speichern unter" und einen neuen Dateinamen wählen, da man mit normalem Speichern sonst die große Originaldatei mit einer neuen Bildgröße überschreibt. Ein "Herunterrechnen" der Bildgröße, also ein Verkleinern, empfiehlt sich beim Versand von E-Mails, damit die Empfänger nicht mit ewig langen Download-Zeiten genervt werden. Empfehlenswert ist eine Göße von 1024 x 768 Pixeln bei 72 dpi. Bei guter jpg-Qualität von 85%-Komprimierung ergibt sich eine Dateigröße von ca. 150 kB.
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Bildkomprimierung beim Speichern

Originaldateien wie ".psd" oder ".tif" können als ".jpg" in einer mittleren Qualität von 60 oder einer guten Qualität von 85 abgespeichert werden, wes einen entsprechenden Komrimierungseffekt bringt. Beim Speichern im Auswahlfenster unten "Optionen anzeigen" mit einem Häkchen versehen, dann erscheint ein Fenster, in dem die Qualität ausgewählt werden kann.  Alles was bereits als ".jpg" vorliegt -wie z.B. Digitalfotos- darf aber nicht nochmal unter gleichem Dateinamen als ".jpg" gespeichert werden, da sonst die Qualität des Originals mit jedem Speichern durch erneute Komprimierung vermindert wird.
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Einzelne Bilder umbenennen

Mit "F2" können Bilder umbenannt werden. Im Thumbnail-Fenster kann aber auch die Schrift jeweils eines Dateinamens angeklickt und verändert werden.
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Bildserien umbenennen


Mit "B" kann aus normalen Fenstern oder der Thumbnail-Übersicht heraus die sog. "Batch-Konvertierung" aufgerufen werden. Mit dieser Stapelverarbeitung können mehrere Dateien auf einmal umbenannt oder mit den sehr umfangreichen Spezialoptionen im Erscheinungsbild verändert werden. Die Batch-Konvertierung verlangt Übung und sollte anfangs nur mit vorher duplizierten Dateien erfolgen, damit nicht versehentlich die Originalbilder unwiderruflich verändert werden.
Zum Umbenennen im rechten Fenster des Menues das Bildverzeichnis aufrufen, die gewünschten Dateien anklicken und mit der Maus in das untere Fenster ziehen. "Aktuelles Verzeichnis verwenden" anklicken, oben links "Batch-Umbenennen" anklicken und darunter im Feld "Name" folgendes eingeben: "$N-xxx" (ohne Anführungszeichen). Mit dieser Eingabe wird an den vorhandenen Dateinamen xxx angehängt. xxx kann durch "Urlaub" oder ähnliches ersetzt werden. Unter "Optionen" finden sich noch viele weitere Möglichkeiten. Danach "Starten" drücken und die ausgewählten Bilder werden automatisch umbenannt. Weiter unten wird für Fortgeschrittene beschrieben, wie Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen eingefügt werden können.
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Bilder aufhellen

Mit Shift+G kann man ein Bild aufhellen, den Kontrast oder die Farbe verändern. Mit dem Regler "Gamma-Korrektur" können dunkle Bilder aufgehellt werden. So werden auch in unterbelichteten Bildteilen noch viele Details sichtbar. Das Ergebnis muss dann (unter neuem Namen) gespeichert werden.
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Einzelne Bilder drucken

Das Druckmenue erklärt sich von selbst und kann bei Einzelbildern mit „Strg+P“ aufgerufen werden. Bei "Druck-Größe" auswählen: "An die Seite anpassen". Die weiteren Möglichkeiten bei den Druck-Größen sollte man ausprobieren. Im Vorschaubild wird angezeigt, wie der  Druck aussehen wird. Unbedingt beachten muß man, dass im Druck-Menue immer die Eingaben des letzten Ausdrucks gespeichert bleiben. Hat man Tage zuvor ein Bild 12 mal ausgedruckt, und beim aktuellen Druckauftrag nicht alle Eingabefelder kontrolliert, dann spuckt der Drucker wiederum ein Dutzend Bilder aus.
Bei einem Netzwerk-Drucker, der in einem anderen Raum steht, merkt man den Fehler meistens erst zu spät.
Die Ausdrucke können im Druck-Menue mit einer Bildunterschrift versehen werden. Auch hier beachten, dass der zuletzt eingegebene Text aktualisiert werden muß.
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Mehrere Bilder drucken

Mit "T" Thumbnails anzeigen lassen, gewünschte Bilder auswählen, rechte Maustaste klicken und im dann erscheinenden Menue "Selektierte Bilder als Einzelbilder drucken" wählen. Es erscheint dann das gewohnte Druck-Menue. Auch hier sollte man darauf achten, nicht alles unbeabsichtigt 12 Mal auszudrucken.
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Inhaltsverzeichnis



Installation
Einstellungen
Bild öffnen
Betrachten im Vollbildmodus
Bildübersicht als Thumbnails
Bilder verlustfrei drehen
Bilder aussortieren oder verschieben
Bildgröße verändern
Bildkomprimierung beim Speichern
Einzelne Bilder umbenennen
Bildserien umbenennen
Bilder aufhellen
Einzelne Bilder drucken
Mehrere Bilder drucken
Mehrere Bilder auf eine Seite drucken
Verborgene Bilddaten ansehen
Diashow auf CD brennen
Deutsche Hilfe-Datei laden
Einzelne Bildschirmfotos machen
Bildschirmfotos speichern
Bilder oder Bildschirmfotos freistellen
Mehrere Bildschirmfotos gleichzeitig freistellen
Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen einfügen
Grundlagen der Digitalfotografie



Mehrere Bilder auf eine Seite drucken

Alle zu druckenden Bilder müssen sich in einem Ordner befinden. Man öffnet eines dieser Bilder mit IrfanView und drückt dann die Taste "T". Es erscheint ein neues Fenster mit Vorschaubildern, den sogenannten Thumbnails. Man markiert die zu druckenden Bilder mit der Maus und wählt unter "Datei" > "Indexprint mit selektierten Bildern erstellen" (hieß früher: "Katalogbild erstellen"). Man kann direkt z.B. A4 als Papierformat wählen und sollte bei "DPI" den Wert 150 eintragen. Bei Bild-Parameter wählt man z.B. 2 Spalten und 3 Zeilen, was 6 Bildern auf einer Seite entspricht. Darunter trägt man z.B. ein: Thumbnail-Abstand: Horizontal 10, Vertikal 30. Ränder: Horizontal 10, Vertikal 30.
Am besten zunächst mit der Auswahl "Nur die erste Seite erstellen" beginnen, wodurch man eine Voransicht erhält. Wenn das Ergebnis zusagt, dann "Alle Seiten speichern" wählen und ein Zielverzeichnis auswählen. Als Format empfiehlt sich "JPG/JPEG-Format", bei "Optionen" die "Qualität" 85 einstellen.
Wird bei "Bild-Infos schreiben" ein Häkchen gesetzt und im Feld darunter $N eingegeben, erscheinen unter den Bildern die Dateinamen ohne Endung. Unter "Hilfe" findet man Kürzel für andere Bild-Infos wie Aufnahmedatum etc. Bei "Kopfzeile" oder "Fußzeile" können Texte eingegeben werden, die als Titel auf dem Blatt erscheinen. Zum Schluss "Erstellen" dücken und warten bis das ggf. mehrmals auftauchende Sanduhr-Symbol nicht mehr erscheint. Die Indexprints mit mehreren Bildern auf einer A4-Seite sind dann im Zielverzeichnis gespeichert. Sie können wie normale Bilder betrachtet und fotmatfüllend auf A4-Papier ausgedruckt werden.
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Verborgene Bilddaten ansehen

Digitalkameras speichern Aufnahmedaten wie Verschlusszeit, Blende und Brennweite unsichtbar in den Bilddateien. Wer z.B. mit manuellen Einstellungen verschiedene Belichtungen ausprobiert hat, kann später die vorgenommenen Einstellungen aus dem Bild "herauslesen". Dazu im normalen Fenster oder im Vollbildmodus "I" für "Information" drücken. Bei Digitalfotos erscheint im Informationsfenster links unten ein Feld "EXIF-Daten". Wird dieses Feld angeklickt, öffnet sich ein weiteres Fenster mit einer Liste der Kameraeinstellungen des Bildes. Die Exif-Daten kann man auch direkt mit "E" aufrufen.
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Diashow auf CD brennen

Im normalen Bildfenster "W" drücken und es öffnet sich das Auswahl-Menue "Slideshow". Im rechten Fenster Dateien auswählen und mit der Maus in das untere Fenster ziehen bzw. die entsprechenden Tasten benutzen. Mit den Tasten "Rauf" und "Runter" können die Bilder sortiert werden, wobei das jeweilige Vorschaubild links unten hilfreich ist. Links oben die Art des Bildwechsels wählen und darunter bei Abspielmodus "Im Vollbildmodus" anklicken. Wird ein automatischer Bildwechsel mit vorgegebener Zeit (Sekunden) gewählt, dann läuft die Diashow später automatisch ab. "Speichern als EXE/SCR" wählen, im folgenden Menue "Erzeuge EXE-Datei" anklicken und schließlich das Zielverzeichnis wählen. Die erzeugte EXE-Datei kann dann auf CD gebrannt werden. Durch einen Doppelklick wird sie geöffnet und läuft dann automatisch als Diashow ab. Ist eine Zeit für den automatischen Bildwechsel voreingestellt, kann dennoch während der Show mit den Pfeiltasten zum vorherigen oder zum nächsten Bild gewechselt werden. Beendet wird die Diashow mit der "Esc"-Taste.
Die Bilder einer selbstlaufenden EXE-Diashow können vom Empfänger der CD nur betrachtet aber nicht einzeln herausgelöst, weiterbearbeitet oder gedruckt werden. Soll dies ermöglicht sein, müssen die Originalbilder zusätzlich auf die CD gebrannt werden.
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Deutsche Hilfe-Datei laden

Zuerst das Programm IrfanView beenden! Unter www.irfanview.de links "IrfanView languages" wählen und dann rechts bei German/Deutsch "Installer" anklicken. Im folgenden Dialog "Ausführen" wählen oder die Datei "irfanview_lang_deutsch.exe" speichern und dann vom Speicherort aus per Doppelklick starten und installieren. Beim nächsten Aufrufen von IrfanView steht dann beim Drücken der Taste "F1" die umfangreiche deutsche Hilfe-Datei zur Verfügung, in der alle Funktionen detailliert beschrieben sind.
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Einzelne Bildschirmfotos machen




Bildschirmfoto
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Durch Drücken der „Druck“-Taste landet (als Windows-Funktion) die komplette Bildschirmansicht im der Zwischenablage. Mit „ALT+Druck“ wird nur ein Bild des aktiven Fensters gespeichert. Die Zwischenablage kann immer nur ein Bildschirmfoto aufnehmen. Mit „STRG+V“ wird es dann in ein Dokument kopiert und dort bei Bedarf durch Größenänderung oder Zuschneiden angepasst. Office-Dokumente speichern trotz Verkeinerung oder Bilden eines Ausschnitts allerdings immer das ganze Bild im Hintergrund, wodurch das Dokument unnötig groß wird. Wenn man mit IrfanView ein leeres Dokument öffnet, kann man das Bildschirmfoto mit „STRG+V“ einfügen und dann speichern.
Mit dem Programm IrfanView kann man schon Ausschnitte bilden, wenn man das Bildschirmfoto (bzw. den Screenshot) macht: IrfanView öffnen, unter „Optionen“ > „Fotografieren“ wählen und einstellen: „Benutzerdefiniert: Rechteck / Region“ sowie „Im Hauptfenster anzeigen“, und dann „Start“ klicken. Das Programm verschwindet dann im Hintergrund und mit dem erscheinenden Fadenkreuz kann man durch Klicken der linken Maustaste ein Rechteck aufziehen, das mit einem weiteren Klick bestätigt wird. Beim zweiten Klick erscheit wieder das Programm und zeigt den gewählten Ausschnitt, der sich jetzt in der Zwischenablage befindet. Diesen Ausschnitt kann man gleich mit „STRG+V“ in andere Dokumente einfügen oder aber als Datei speichern.
Wenn man das erschienene Fenster von IrfanView nicht schließt, sondern nur minimiert, verschwindet das Programm wieder im Hintergrund und man kann mit  „STRG+F11“ jederzeit wieder das Fadenkreuz für ein weiteres Bildschirmfoto aufrufen. Man kann auch eine eigene Tastenkombination festlegen, wie z.B. „ALT+F1“
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Bildschirmfotos speichern

Blidschirmfotos speichert man nicht als JPG, weil durch die Komprimierung Schlieren entstehen. Als JPG wird die präzise Darstellung des Bildschirms beim Speichern oder Ausdrucken matschig. Besser speichert man im Format PNG (Portable Network Graphics) mit einer verlustfreien Komprimierung (Kompressionsstufe 6). Die Datei wird zwar etwas größer als bei JPG, dafür ist aber die Qualität sehr viel besser.   ...nach oben

Bilder oder Bildschirmfotos freistellen

„Freistellen“ heißt Ausschnitte von Bildern machen. Dies funktioniert nicht im Vollbildmodus, sondern in einer normal geöffneten Datei. Das geöffnete Bild durch wiederholtes Drücken der „-„ Minus-Taste so weit verkleinern bis das ganze Bild oder der gewünschte Ausschnitt sichtbar ist. Mit gedrückter linker Maustaste zieht man einen Rahmen auf, den man noch korrigieren kann, wenn man mit dem Mauszeiger einen der Ränder berührt. Mit „Strg+V“ wird der Ausschnitt freigestellt und kann dann z.B. unter anderem Namen gespeichert werden.
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Mehrere Bildschirmfotos mit gleichen Ausschnitten speichern und freistellen

Bildschirmfoto
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Wenn man Bilder von Fotostrecken nicht einzeln speichern kann, macht man mehrere Bildschirmfotos und achtet darauf, dass sich beim Bildwechsel die Lage der Fotos auf dem Bildschirm nicht verändert. Später kann man automatisch Ausschnitte bilden („freistellen“) und hat dann einzelne Fotos. Sinnvoll ist dies auch bei Bildschirmfotos von Internetseiten, die Luftfotos anbieten. Hier sind die Navigationselemente immer an der gleichen Stelle im Bild. Macht man Bildschirmfotos von mehreren Bereichen eines Luftfotos, kann man den Ausschnitt zwischen den störenden Elementen später automatisch freistellen. Das Verfahren erscheint zunächst aufwendig, spart aber viel Arbeit:
Rechtshänder müssen nun üben, mit links zu schreiben, denn mit der Maus zieht man mit gedrückter Maustaste ein Rechteck auf, und muss sich bei gedrückt gehaltener Maustaste die XY-Werte und die Bildmaße aus der Titelzeile des Fensters notieren. Diese Werte setzt man dann in der mit „B“ aufgerufenen Batch/Stapel-Konvertierung ein. Hier wird mit dem Knopf links oben „Batch-Konvertierung“ gewählt, und einige Zeilen tiefer bei „Spezial-Optionen aktiv“ ein Häkchen gesetzt. Hinter dem nun erscheinenden Knopf „Setzen“ verbirgt sich ein Menue, in dem man „Freistellen“ und „Links oben“ wählt, und dann die Koordinaten eingibt. Mit diesen Voreinstellungen dann im Fenster Batch-Konvertierung die gewünschten Dateien vom oberen Feld in das untere Ziehen, Zielverzeichnis wählen und „Start“ drücken.
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Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen einfügen




Wenn mehrere Leute mit verschiedenen Kameras ein Ereignis fotografieren, sind bei einer Zusammenstellung der Bilder die Dateinamen häufig unterschiedlich strukturiert. Hilfreich ist dann eine Umbenennung der Dateien durch das Einfügen von Daum und Uhrzeit. Man erhält dadurch im Explorer eine chronologische Reihenfolge der Bilder. Digitalkameras speichern die Aufnahmedaten samt Datum und Uhrzeit automatisch im Bild ab. Mit IfanView können mit der Batch-Konvertierung diese sogenannten EXIF-Daten aus dem jeweiligen Bild herausgelesen und in den Dateinamen eingefügt werden. Mobiltelefone speichern ggf. keine EXIF-Daten, daher muss man bei diesen Dateien aufpassen, dass sie nicht mangels eingebautem EXIF-Datum gelöscht werden.
Alte Dateinamen können beibehalten werden, doch Vorsicht ist bei langen Dateinamen geboten, sie werden durch das Voranstellen des Datums ggf. zu lang, werden dann hinten samt Endung gekappt und sind dann unbrauchbar.
Mit „B“ die Batch/Stapel-Konvertierung aufrufen, den Knopf „Batch-Umbenennen“ anklicken und unter „Optionen“ folgende Eingaben machen

Fortlaufende Nummerierung:
Die Eingabe "Start-Zähler" z.B. 1000 und "Erhöhung" "1" ergibt eine fortlaufende Numerierung, wobei der alte ggf. zu lange Dateiname gelöscht wird.
Datum und Uhrzeit vor dem Dateinamen:
"$T(%Y-%m-%d  %Hh%M-%S) $N" saugt Datum und Uhrzeit aus der Windows-Dateiinformation und stellt sie vor den alten Dateinamen. Da diese durch Speichern oder Kopieren oft die gleiche Uhrzeit tragen, müssen die alten Dateinamen durchnumeriert sein.

Datum und Uhrzeit aus Bildinformationen:
"$E306(%Y-%m-%d  %Hh%M-%S) $N" saugt Datum und Uhrzeit aus den Bildern und stellt die vor den alten Dateinamen.
Mit diesen Voreinstellungen dann im Fenster Batch-Konvertierung die gewünschten Dateien vom oberen Feld in das untere Ziehen, Zielverzeichnis wählen und „Start“ drücken.
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Grundlagen der Digitalfotografie

Meistens werden mit IrfanView Digitalfotos betrachtet oder ausgedruckt. Für viele grundlegende Fragen der Digitalfotografie, die häufig von Anfängern gestellt werden, finden sich Antworten auf der Seite Tipps zur Digitalfotografie.
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