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Arnd Gatermann
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| Heinkel Roller Der erste Heinkel Roller (103-A0), den ich 1977 sah, war blaßrot, und er beeindruckte mich durch die Größe, den Klang, die Vollverkleidung des Vorderrades und die Tatsache, daß er einen elektrischen Anlasser besaß. Mein erster Heinkel (103-A2) war gelb und kostete 1978 stolze 800 DM. Nach drei Tagen habe ich ihn dem Verkäufer wegen technischer Defekte wieder vor die Tür gestellt. Mein zweiter Heinkel (103-A1) war blau -dort wo er noch nicht angerostet war. Ich bekam ihn für eine Flasche Wein von einer alten Frau, die ihn vom Hof haben wollte. Er dient mir immer noch als "Schlachteplatte" und ist weitgehend schon in den roten Roller diffundiert. Mein dritter Heinkel (103-A1) ist rot -eigentlich orange/schwarz- wie auf dem Bild. Mit einem Freund zusammen habe ich ihn im Doppelpack zusammen mit einem grauen A2 und zwei Zentnern Ersatzteilen gekauft -mein Anteil war 400 DM und ich fahre ihn heute noch. Mein vierter Roller (103-A1) war schwarz und kostete 1978 schlappe 125 DM. Ich habe ihn an einen Freund weitergegeben, der ihn liebevoll restaurierte und dann zu Schrott fuhr. Von diesem Roller stammt der hintere Sturzbügel an meinem roten Heinkel. Meinen fünften Roller (103-A2, Bild unten) mußte ich kaufen. Er ist grau, hatte 1980 erst 48000 km auf dem Tacho und der Besitzer wollte nur 100 DM dafür haben -was soll man da machen. Er ist noch angemeldet und sammelt Schadenfreiheitsrabatt, ich bin ihn aber seit 14 Jahren nicht mehr gefahren -unfallfrei! ![]() |
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Stereofotografie erlaubt das dreidimensionale, räumliche Sehen. Am Bildschirm eignen sich am besten "Anaglyphen"-Bilder (rot/grün oder rot/ blau). Man betrachtet sie durch Pappbrillen mit entsprechenden Farbfolien (die rote Folie vor dem linken Auge). Räumlich betrachtet läßt sich eher erkennen, wie viele GierAffen auf diesem Bild sind, eine, zwei, drei, vier, fünf oder sechs ? Für die richtige Antwort gibt´s 100.000 Pixel. ![]() Die Stereofotografie wurde schon im 19. Jh. erfunden und zumeist hat man zwei nebeneinanderliegende Bilder in einem Holzgestell mit zwei Linsen betrachtet. In den Sechziger Jahren kam die Stereofotografie wieder in Mode -Dias auf einer runden Pappscheibe, die man in einem Betrachter aus Kunststoff mit einem Hebel weiterbewegte. Eine hervorragende Dokumentation der Stereofotogafie findet sich im sehenswerten Buch "Paris in 3D: From Stereoscopy to Virtual Reality 1850-2000" , das allerdings nur noch gebraucht erhältlich ist (ISBN: 978-1861541628).![]() ![]() |
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| Der
Gardasee war in den Fünfziger und Sechziger Jahren beliebtes Ziel für Roller- und Kleinwagenfahrer. Die als Hohlkehle in den steilen Felshang gemeißelte Straße von Riva del Garda zum Valle di Ledro bin ich gleich zweimal `rauf- und `runtergefahren, so schön war sie. Ich hörte, sie sei heute gesperrt -war ja auch nicht ganz ungefährlich, wie man sieht. |
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