Arnd Gatermann  |  www.arnd.de


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Studien

beziehen sich auf das, was während der Zeit an der TU Braunschweig entstanden ist. Dies sind Studienarbeiten, die sich aus dem Pflichtprogramm als kleines Highlight hervorhoben, aber auch Arbeiten, die "am Rande" entstanden. Architektur ist halt eine vielseitige Fachrichtung.
Bild mit Pastellkreide

Pastellkreide auf Karton

42 x 42 cm.
Die Sommerakademie der Studienstiftung* -die mich während des Studiums freundlicherweise mit einem Stipendium unterstützte- gab mir die Möglichkeit, einige Male im Herbst zweiwöchige Seminare in den Alpen zu besuchen. Die meisten Studenten reisten per Bus oder Bahn an, ich kam natürlich mit dem Roller. Mit schwerem Gepäck, den nötigsten Ersatzteilen, Zeichenmaterial und Klappstuhl kam ich -von Braunschweig aus- nach zweieinhalb Tagen Fahrt über den Brenner und bog in´s Ahrntal ab. Bei einer dieser Reisen entstand 1987 u.a. nebenstehendes Bild.
Am Ende des Seminars gab es eine Ausstellung und die kleine Alpengemeinde entschloss sich, Bilder anzukaufen und einen Kalender zu drucken. So verkaufte ich drei meiner Bilder (es gab 40 Euro pro Bild) und finanzierte davon einen Abstecher zum Gardasee -hätte ich mir als Student sonst nicht leisten können. So konnte ich dann die von alten Rollerfahren oft gestellte Frage "Waren Sie mit dem Roller denn schon mal am Gardasee?" guten Gewissens mit "Ja" beantworten.
 

Autotektur 2000

Studentenwettbewerb für das Autohaus der Zukunft.
Vertiefungsentwurf am Institut für Baukonstruktion und Industriebau in Verbindung mit der Volkswagen AG. Unter den 14 eingereichten Arbeiten wurde mein Entwurf von der Jury -unter Vorsitz von Sir Michael Hopkins, London- mit dem 1. Peis ausgezeichnet. Der Entwurf wurde in zahlreichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Modellfoto

Modellfoto

Modellfotos: Harald Gatermann*



Airbrush auf Karton

18,5 x 29 cm, 12/87 (hier: Pixel auf Bildschirm, durch 72 dpi und JPEG-Komprimierung mit leichtem Qualitätsverlust). Als Vorlage benutzte ich eine Anzeigenseite einer Zeitschrift. Mir war nicht danach, airbrush-typische Fantasy-Bilder zu gestalten, sondern anhand einer Fotovorlage die Technik zu erlernen und möglichst fotorealistisch zu "sprühen".


Airbrush-Bild

Entstanden ist das Bild gegen Ende des Studiums, als ich noch einmal das Angebot der Uni ausschöpfen wollte. Am Grafiklehrstuhl bei Prof. Färber bestand die Möglichkeit, die Technik zu erlernen und die Geräte zu benutzen.
Am Anfang hatte ich einen schneeweißen Karton vor mir, einige Grundfarben und eine kleine Spritze, um die Farben zu mischen und auszuprobieren. Genaue Dokumentation der Mischungsverhältnisse -im 0,1 ml Bereich- war nötig, um einen gelungenen Farbton dann in größerer Menge mischen zukönnen.
Mit selbstklebenden, schwach haftenden Maskierfolien konnte ich zwar die Konturen von Geschirr und Glanzstellen übertragen, das war´s dann aber auch schon mit dem "Durchpausen". Freie Farbverläufe, wie z.B. an den Ausgießern der beiden Kannen, waren frei Hand auf das fast fertige Bild zu sprühen.
Da steigt dann schon mal der Adrenalinspiegel und man atmet tief durch, bevor man die Spritze ansetzt. Der Zeigefinger liegt auf dem "Joy-Stick" der Spritzpistole, mit dem man gleichzeitig die Stärke des Luftstroms und den Zufluss der Farbe steuert. Ein kleines Zucken im Finger, falscher Sprühabstand oder schlicht "daneben treffen" hätten das Bild kurz vor der Fertigstellung zunichte gemacht.


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